Lernen Sie bei uns die Gewässergüteklassen kennen.

Gewässergüteklassen und Ihre Einteilung ist eines der bedeutensten Themen für einen Fliegenfischer.

Unsere Workshops

Theoretisches Fliegenfischen

Die Theorie über das Handwerk des FLiegenfischens.

Praktisches Fliegenfischen

Wir lehren das Handwerk des Fliegenfischens.

Das Fischen mit anderen Kunstködern

Das Angeln unter Verwendung von anderen Kunstködern.

Das Fischen in Angekparks

Angelparks und Put & Take Seen erfreuen sich einer hohen Beliebtheit.

Mehr Informationen erhalten

Gewässergüteklassen können über den Erfolg bestimmen

Gewässergüteklassen und Ihre Einteilung ist eines der bedeutensten Themen für einen Fliegenfischer. Diejenigen, die dauerhaft erfolgreich sein möchten, kommen an diesem Thema nicht vorbei und sollen direkt Wissen, dass die Insektenkunde und die Gewässerregionen untrennbar mit den Gewässergüteklassen verknüpft sind. Da mit dem Thema Gewässergüteklassen viele Bücher gefüllt worden sind, erspare ich mir an dieser Stelle die Begriffe und Erklärungen über das Saprobiensystem, Saprobienindex und Leitsaprobionten nach Kolkwitz u. Marsson, werde aber versuchen ihnen die Zusammenhänge zu erklären.

Die Aufteilung der Gewässergüteklassen

Güteklasse I (unbelastet bis sehr gering belastet)

Reines und annähernd sauerstoffgesättigtes Wasser das nährstoffarm ist und einen geringen Bakteriengehalt aufweist. Gleichzeitig ist es bevorzugtes Laichgewässer für Salmonidae.

Güteklasse I-II (gering belastet)

Diese Klasse zeichnet sich durch eine geringe Nährstoffzufuhr aus und es gibt keine nennenswerte Sauerstoffzehrung. Es ist meistens eine vielfältige und dichte Besiedlung vorzufinden.

Güteklasse II (mäßig belastet)

Es handelt sich schon um eine mäßige Verunreinigung, aber noch gute Sauerstoffversorgung. Es gibt eine sehr große Artenvielfalt. Meist handelt es sich um ertragreiche Fischgewässer.

Güteklasse II-III (kritisch belastet)

Die Belastung mit sauerstoffzehrenden Stoffen bewirkt einen kritischen Zustand. Es ist ein Fischsterben wegen Sauerstoffmangels möglich.

Güteklasse III (stark verschmutzt)

Die Klasse weist einen sauerstoffzehrenden Verschmutzungsgrad auf, der für einen niedrigen Sauerstoffgehalt sorgt. Es bildet sich eine fischfeindliche Umgebung aus, die für ein periodisches Fischsterben sorgt.

Güteklasse III-IV (sehr stark verschmutzt)

Toxische Stoffe vermindern zusätzlich den Sauerstoffgehalt des Gewässers und es kommt zeitweilig zu einem totalen Sauerstoffschwund. Es gibt eine kaum nennenswerte Fischpopulationen und man kann oftmals einen abwasserähnlichen Geruch wahrnehmen.

Güteklasse IV (übermäßig verschmutzt)

Ein vorhandener Abwasserpilz und Schwefelbakterien lassen das Gewässer weiß erscheinen. Es gibt so gut wie keine Fischpopulation. Fäulnisbakterien und Abwasserbakterien herschen vor.

Wozu sind Gewässergüteklassen da

Entscheidend für uns Fliegenfischer ist, wie die unterschiedlichen Gewässergüteklassen zustande kommen. Ein Beispiel: stellen sie sich Bitte einmal vor, dass sie 100 Insektenlarven verschiedener Arten genau bestimmen (Indikatororganismen) und in ein mittelmäßig verschmutztes Wasser geben. Nach einiger Zeit, verenden dann 80 von den 100 Larven. Also können 20 Arten in diesem Wasser überleben. Sie wiederholen den Versuch mit den gleichen Insektenarten an einem anderen Gewässer – mit anderem Verschmutzungsgrad – und sie werden feststellen, dass von den 100 Larven (Arten) andere Arten überleben als im ersten Versuch usw. Ein wesentlicher Punkt ist die zunehmende Verschmutzung und dem damit verbundenem Sauerstoffverlust. Salmoniden lieben Sauerstoff!

Natürlich ist mir klar, dass es sich bei meinem Beispiel um ein sehr vereinfachtes Verfahren handelt und zum Klassifizieren der Gewässergüteklassen nicht nur Insektenlarven als Indikatororganismen genommen wurden. Aber Kolkwitz und Marsson – mit ihrem Saprobiensystem werden mir sicherlich verzeihen.

Gewässergüteklassen als Schlüssel zum Erfolg

Das in den unterschiedlichen Gewässergüteklassen die unterschiedlichsten Insektenlarven leben, ist für den Fliegenfischer von allergrößter Bedeutung !

Ich habe im vergangenen Sommer beim Fliegenfischen einen jungen Mann getroffen, der sich über den schwachen Fischbestand in einem Mittelgebirgsfluss mit der Ggk. III beschwerte. Als ich ihn nach seiner Fliege fragte, zeigte er mir ein schönes – viel zu großes Steinfliegenmuster. Steinfliegen kommen in der Gewässergüteklasse I / I-II und II vor, aber ich habe noch nie eine in der Gewässergüteklasse III gefunden. Die Fische kannten dort logischerweise keine Steinfliegennymphen o. Steinfliegen.
Zusammengefasst, – sollte der Fliegenfischer genau wissen, welche Insektenarten und Nymphen in welcher Gewässergüteklasse zu finden sind und dementsprechende Fliegenimitationen in seinen Schachteln mit sich führen.

Die am häufigsten gestellten Fragen

Wir lieben Fragen und wir lieben es noch mehr diese Fragen zu beantworten. Schreibt uns eine Email.

Kann man mehr Fische durch Fliegenfischen fangen ?

Zu dieser Frage gibt es gleich mehrere Antworten ! Zum ersten muss man wissen, dass in sehr vielen Fließstrecken (Gott sei Dank) nur das Fliegenfischen erlaubt ist. Dort wo auch geblinkert werden darf, kommt es sehr oft auf den Fischbestand und das Nahrungsangebot an. Fische lernen schnell !! Doch in einer Situation trete ich mit meiner Fliegenrute gegen jeden anderen Köder an, dass ist das Fischen in den sogenannten Forellenteichen / Angelparks und den Put & Take – Seen in Dänemark. In Fliegen und Streamer  lässt sich bei der Köderführung mehr leben “einhauchen“ als in alle anderen Angelköder.

Ist Fliegenfischen teuer ?

Diese Frage lässt sich beim besten Willen überhaupt nicht beantworten. Ich habe wegen einer Wette vor einigen Jahren mit einem Besenstiel und einer Zaunkrampe obendrauf und einer sinkenden Fliegenschnur (ohne Rolle) mehr Äschen gefangen als mein Kontrahent mit seiner sündhaft teuren Fliegenrute & Hightech Rolle mit Fliegenschnur. Wärend andere Menschen über die Ausgabe von 500.- Euro lachen, …für mich ist das viel Geld ! Aber ich kann ihnen versichern, dass es beim Fliegenfischen im Wesentlichen auf andere Dinge ankommt als auf viel Geld !

Was braucht man für das Fischen mit der Fliege ?

Ohne gute Gewässerbeobachtung läuft beim Fliegenfischen überhaupt nichts ! Wenn ich jetzt noch eine polarisierende Brille aufsetze und mein Fischgewässer “lesen“ kann, ist das “die halbe Miete“ !! Beschränke ich mein Equipment auf das wesentliche, brauche ich eine Fliegenrute eine Rolle und eine Fliegenschnur, sich verjüngende Vorfächer / Fliegen / Lösezange / Kescher / Totschläger und Messer. Wie vieles andere auch, fallen Fliegenweste & Watstiefel unter,- persönlicher Geschmack.

Wo kann man am besten Fliegenfischen ?

Auch ein persönlicher Geschmack ! Ich fische zum Beispiel am liebsten in “schnaps-klarem“ Wasser. Gerne in fließendem Wasser, aber auch in Put & Take-Seen in Dänemark, Hauptsache das Wasser ist klar und sauber. Ein Highlight ist es, einen Karpfen an der Oberfläche mit eine “Brotfliege“ zu fangen, den Drill vergisst man nie !   Ich gebe zu, im Hafen von Hvide Sande habe ich auch schon erfolgreich Hering und schöne Meeräschen mit der Fliegenrute gefischt…

Welche Fischarten lassen sich mit der Fliege fangen ?

Eigentlich lassen sich alle Fische mit der Fliege fangen. Wenn der Fliegenfischer weiß, wie und was die Fische gerade fressen und er das entsprechende Köderimitat in / an der richtigen Stelle und auf die richtige Art und Weise anbieten kann, wird der Erfolg nicht ausbleiben ! Es gibt für fast alle Fischereisituationen eine Lösung ! Ich fische seit meinem 20sten Lebensjahr mit der Fliegenrute, aber ich habe noch nie einen Aal mit der Fliege gefangen.

Unsere Teilnehmer sagen

"Ich war blutiger Anfänger und wollte unheimlich gerne das Fliegenfischen lernen. Ich hatte wirklich keine Ahnung von der Materie. Ich habe nur die Fliegenfischer immer neidisch von weitem betrachtet. Jutta und Hartmut sind so liebeveoll auf mich eingegangen obwohl ich am Anfang ein wenig ungeschickt war. Nochmal danke für eure Geduld 🙂 Ich kann die Workshops wirklich nur weiterempfehlen. Ich habe mir mitlerweile eine eigene Route gekauft und fische erfolgreich an einem Fließgewässer bei mir in der Nähe."

Oliver S.

"Hallo, ich bin gebeten worden, ein paar Worte zu schreiben. Ich den Kurs von meiner Frau geschenkt bekommen. Obwohl ich schon seit längerer Zeit mit der Fliege fischen gehe, muss ich sagen, dass der Kurs wirklich empfehlenswert ist. Am Anfang war ich skeptisch, aber durch die ganzen Tricks und Tips, die man nebenbei erfährt und auch gezeigt bekommt, fällt mir das Fischen sehr viel leichter und ist deutlich erfolgreicher geworden. Es hat wirklich viel Spass gemacht. Klare Empfehlung"

Ingo B.

"Nein, Fliegenfischen ist nicht nur für Männer! Wir mir Jutta und Hartmut bereits schon bei meiner Anfrage mitteilten, bin ich eher die Ausnahme. Frauen sind leider noch sehr wenig beim Fliegenfischen vertreten. Aber es macht soviel Spass. Die beiden gehen so toll auf jeden einzelnen ein, dass wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Die Kurse sind sehr übersichtlich gehalten, so dass es nicht zum "Rudelfischen" kommt. Jeder darf seine Fragen stellen und wird persönlich betreut. Es war wirklich schön und hat unheimlich viel gebracht. Ich denke dass ich sogar nochmal wieder komme. Vielen Dank nochmal für alles und liebe Grüße aus Düsseldorf."

Alexandra G.

Wir wollen telefonieren

Uns ist der persönliche Kontakt sehr wichtig. Mit diesem Formular bittet ihr uns um einen Anruf.

8 + 5 =

Addresse

Hauptstraße 12
58332 Schwelm

Telefon

Telefon: +49 (0)171 283 00 90

Email Us

Web: www.Fliegenfischerschule-Schwelm.de
Email: info@fliegenfischerschule-schwelm.de