Gewässerregionen und Ihre Auswirkungen auf das Fliegenfischen.

Wenn ich davon ausgehe, dass ich bis auf Aal, Wels und Neunauge fast alle Fischarten mit der Fliege gefangen habe, sind alle Gewässerregionen für uns von Interesse.

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Angelparks und Put & Take Seen erfreuen sich einer hohen Beliebtheit.

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Welche Gewässerregionen sollte man als Fliegenfischer kennen

Gewässerregionen und welche für die Fliegenfischerei interessant sind? Wenn ich davon ausgehe, dass ich bis auf Aal, Wels und Neunauge fast alle Fischarten mit der Fliege gefangen habe, sind alle Gewässerregionen für uns von Interesse. Aber beginnen wir vorne.

Um es dem Laien vereinfacht darzustellen, könnte man statt Gewässerregionen auch Gewässerabschnitte sagen. Zuerst tritt unser Wasser aus einer Quelle – die Quellregion. Für uns eher uninteressant und meist bestehend aus sehr kleineim, schnellem, klarem, kaltem, sauerstoffreichem und nährstoffarmem Wasser. Der Quellregion – folgt die Forellenregion. Diese teilt sich in obere und untere Forellenregion. Es handelt sich um Gebirgsbäche mit einer Wassertemparatur von ca 8°C. Das Bachbett besteht aus Fels mit großen Steinen, da der Gewässergrund aus großen und kleinen Kieselsteinen besteht, finden wir keine Wasserpflanzen. Diese Gewässerregion ist nährstoffarm. Der Leitfisch ist die Bachforelle. Man kann aber auch Schmerlen u. Elritzen finden.

Die verschiedenen Abschnitte einer Gewässerregion

Der Forellenregion folgt die Äschenregion. In dieser Gewässerregion findet der Übergang vom Bächchen zu einem Flüsschen statt. Die Bäche fließen langsamer und werden breiter, die Temperatur liegt bei gut 13°C. Der Sauerstoffgehalt ist immer noch hoch und der Gewässergrund besteht aus Kiesbereichen die sich mit sandigen Stellen mischen, so dass wir auch Wasserpflanzen finden. Leitfisch ist die Äsche, aber auch Gründlinge / Döbel und Quappen treffen wir dort an.

Dann kommt die Barbenregion. Weil wir mehr Wasserpflanzen finden, wird das Wasser nährstoffreicher, aber auch langsamer und trüber. Das Wasser fließt über zum Teil noch kiesigen – sandigen aber auch schlammiger werdenden Untergrund. Der Sauerstoffgehalt ist gut und die Wassertem. liegt bei ca. 17°C, wird aber nicht nur dem Leitfisch Barbe, sondern auch Rapfen, Zander und Rotfeder gerecht.

Jetzt fließt unser Wasser durch die Brachsenregion. Sicherlich die Gewässerregion mit dem höchsten Fischartenreichtum. Das Wasser fließt recht langsam über meist schlammigen und sandigen Boden, aber mit hohem Wasserpflanzenanteil. Das Wasser ist trüb und nährstoffreich und kann im Sommer die 20°C erreichen. Leitfisch ist der Brachse, aber wir finden auch Schleien, Karpfen, Aal, Hecht und viele andere Arten.

Jetzt noch die Brackwasserregion oder auch Flunder.- und Kaulbarschregion genannt. Es handelt sich um die Flussmündungen, an denen sich Süßwasser und Salzwasser im Gezeitenwechsel mischen. Der Gewässergrund ist schlammig und das Wasser meist trüb und ich will es kurz machen. Für Spezialisten unter den Anglern ein wahres Dorado ☺. Er findet dort Fische wie den Kaulbarsch, die Flunder, Aale und auch einige Seefische.

Die am häufigsten gestellten Fragen

Wir lieben Fragen und wir lieben es noch mehr diese Fragen zu beantworten. Schreibt uns eine Email.

Kann man mehr Fische durch Fliegenfischen fangen ?

Zu dieser Frage gibt es gleich mehrere Antworten ! Zum ersten muss man wissen, dass in sehr vielen Fließstrecken (Gott sei Dank) nur das Fliegenfischen erlaubt ist. Dort wo auch geblinkert werden darf, kommt es sehr oft auf den Fischbestand und das Nahrungsangebot an. Fische lernen schnell !! Doch in einer Situation trete ich mit meiner Fliegenrute gegen jeden anderen Köder an, dass ist das Fischen in den sogenannten Forellenteichen / Angelparks und den Put & Take – Seen in Dänemark. In Fliegen und Streamer  lässt sich bei der Köderführung mehr leben “einhauchen“ als in alle anderen Angelköder.

Ist Fliegenfischen teuer ?

Diese Frage lässt sich beim besten Willen überhaupt nicht beantworten. Ich habe wegen einer Wette vor einigen Jahren mit einem Besenstiel und einer Zaunkrampe obendrauf und einer sinkenden Fliegenschnur (ohne Rolle) mehr Äschen gefangen als mein Kontrahent mit seiner sündhaft teuren Fliegenrute & Hightech Rolle mit Fliegenschnur. Wärend andere Menschen über die Ausgabe von 500.- Euro lachen, …für mich ist das viel Geld ! Aber ich kann ihnen versichern, dass es beim Fliegenfischen im Wesentlichen auf andere Dinge ankommt als auf viel Geld !

Was braucht man für das Fischen mit der Fliege ?

Ohne gute Gewässerbeobachtung läuft beim Fliegenfischen überhaupt nichts ! Wenn ich jetzt noch eine polarisierende Brille aufsetze und mein Fischgewässer “lesen“ kann, ist das “die halbe Miete“ !! Beschränke ich mein Equipment auf das wesentliche, brauche ich eine Fliegenrute eine Rolle und eine Fliegenschnur, sich verjüngende Vorfächer / Fliegen / Lösezange / Kescher / Totschläger und Messer. Wie vieles andere auch, fallen Fliegenweste & Watstiefel unter,- persönlicher Geschmack.

Wo kann man am besten Fliegenfischen ?

Auch ein persönlicher Geschmack ! Ich fische zum Beispiel am liebsten in “schnaps-klarem“ Wasser. Gerne in fließendem Wasser, aber auch in Put & Take-Seen in Dänemark, Hauptsache das Wasser ist klar und sauber. Ein Highlight ist es, einen Karpfen an der Oberfläche mit eine “Brotfliege“ zu fangen, den Drill vergisst man nie !   Ich gebe zu, im Hafen von Hvide Sande habe ich auch schon erfolgreich Hering und schöne Meeräschen mit der Fliegenrute gefischt…

Welche Fischarten lassen sich mit der Fliege fangen ?

Eigentlich lassen sich alle Fische mit der Fliege fangen. Wenn der Fliegenfischer weiß, wie und was die Fische gerade fressen und er das entsprechende Köderimitat in / an der richtigen Stelle und auf die richtige Art und Weise anbieten kann, wird der Erfolg nicht ausbleiben ! Es gibt für fast alle Fischereisituationen eine Lösung ! Ich fische seit meinem 20sten Lebensjahr mit der Fliegenrute, aber ich habe noch nie einen Aal mit der Fliege gefangen.

Unsere Teilnehmer sagen

"Ich war blutiger Anfänger und wollte unheimlich gerne das Fliegenfischen lernen. Ich hatte wirklich keine Ahnung von der Materie. Ich habe nur die Fliegenfischer immer neidisch von weitem betrachtet. Jutta und Hartmut sind so liebeveoll auf mich eingegangen obwohl ich am Anfang ein wenig ungeschickt war. Nochmal danke für eure Geduld 🙂 Ich kann die Workshops wirklich nur weiterempfehlen. Ich habe mir mitlerweile eine eigene Route gekauft und fische erfolgreich an einem Fließgewässer bei mir in der Nähe."

Oliver S.

"Hallo, ich bin gebeten worden, ein paar Worte zu schreiben. Ich den Kurs von meiner Frau geschenkt bekommen. Obwohl ich schon seit längerer Zeit mit der Fliege fischen gehe, muss ich sagen, dass der Kurs wirklich empfehlenswert ist. Am Anfang war ich skeptisch, aber durch die ganzen Tricks und Tips, die man nebenbei erfährt und auch gezeigt bekommt, fällt mir das Fischen sehr viel leichter und ist deutlich erfolgreicher geworden. Es hat wirklich viel Spass gemacht. Klare Empfehlung"

Ingo B.

"Nein, Fliegenfischen ist nicht nur für Männer! Wir mir Jutta und Hartmut bereits schon bei meiner Anfrage mitteilten, bin ich eher die Ausnahme. Frauen sind leider noch sehr wenig beim Fliegenfischen vertreten. Aber es macht soviel Spass. Die beiden gehen so toll auf jeden einzelnen ein, dass wirklich jeder auf seine Kosten kommt. Die Kurse sind sehr übersichtlich gehalten, so dass es nicht zum "Rudelfischen" kommt. Jeder darf seine Fragen stellen und wird persönlich betreut. Es war wirklich schön und hat unheimlich viel gebracht. Ich denke dass ich sogar nochmal wieder komme. Vielen Dank nochmal für alles und liebe Grüße aus Düsseldorf."

Alexandra G.

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